Oft waren diese Frauen Mägde, die durch ihren Herrn zu sexuellen Handlungen huren hessen genötigt wurden.
Hier vermutet man, dass die Huren mit dem Hausbesitzer als Gegenleistung sexuelle Handlungen ausführten.
Geschlechterverhältnis der spätmittelalterlichen Gesellschaft angelegt.
Das kann man sich bspw.Aber die Ächtung durch die Gesellschaft war damals brutal.Dabei war es egal, ob sie Geld verlangt hatte oder nicht.Huren als Sachverständige vor Gericht, noch eine beachtliche Funktion erfüllten Prostituierte.Die Kleiderordnungen unterschieden sich durch die Zeit des Mittelalters und von Stadt zu Stadt.Ein relativ hoher Prozentsatz der Männer war auf Grund der Regelungen des Eherechts nicht in der Lage zu heiraten.Um dem entgegenzutreten, wurden Frauenhäuser eingerichtet, um die Prostitution, die im Sinne Augustinus als kleineres Übel galt, in die städtische Ordnung einzugliedern.Die Därme wurden herausgenommen und gereinigt, bevor sie benutzt wurden.Denn die Gerichtsakten hatten, genau wie die Bevölkerung, ein Problem bei der Definition der Prostitution.Es war auch bekannt, dass viele Frauen aus wirtschaftlicher Not in die Prostitution gingen, dennoch wurde das in der Gesellschaft und von einigen Heiligenlegenden heruntergespielt.
Ein weiterer Hinweis spricht von Schwämmen, die in Essig getaucht und dann eingeführt wurden, bevor man Sex hatte.
Diese Kenntnisse blieben dann aber auch bei den Frauen, die Männer erfuhren von alledem nichts.Nicht mal das Annehmen von Geld für körperliche Dienste war ein zwingendes Kriterium für Prostitution.Schöningh, Paderborn 1992, isbn.Mittelalterliche Prostituierte wurden den Randständigen zugeordnet und lebten außerhalb der Gesellschaft.Die Einkommen von Frauen waren sehr dürftig, da sie auch aus vielen Zünften ausgeschlossen wurden.



Wenn sich nun eine Frau beschwerte, ihr Mann wäre impotent, so wurden oft Huren als Sachverständige Frauen hinzugezogen, um direkt am Mann zu probieren, ob er wirklich impotent war.
Städtische Bordelle in Deutschland (1350-1600).
So mussten Prostituierte in Wien ein gelbes Tüchlein an der Achsel tragen, in Augsburg einen Schleier mit einem zwei Finger dicken grünen Strich in der Mitte, in Frankfurt am Main eine gelbe Verbrämung (Saum) und in Zürich und Bern verdeutlichte ein rotes "Käppeli" ihre niedrige.

[L_RANDNUM-10-999]