Jakob Hesler Magisch, ekstatisch, festlich, kultisch zerstreuend, entgrenzend, unterhaltend, vermassend.
Dort auch Blade Runner 2049 gesehen, der mir dann immer besser gefiel, je mehr Zeit vergangen war.
Ein Film über die Hoffnung all jener, die wagemutig auf Schiffen in eine andere Zukunft aufbrechen.
Missy Elliot gehört definitiv auf diese Liste, seit sie im Januar 2017 meinen Clip des Jahres vorgelegt hat: Im Better.15.3.2013; in PRO 7 vom.6.All meinen Lektüren zum Trotz begreife ich nur Teile dessen, was ich wahrnehme.Was auch ein Anfang für ein anderes Fragen sein kann.Michaela Ott Was bleibt von 2017?Ich war kurz deswegen ein bisschen beleidigt.Niemals wollte ich während der Lektüre der folgenden Bücher irgendwelche Apps öffnen: White Tears von Hari Kunzro, IQ von Joe Ide, Als ich versuchte ein guter Mensch zu sein von Uli Lust, die aktuellen Bände von Paper Girls und Saga, und Das Licht der letzten.Wir erfuhren, dass es eine rechte Version der Vaporwave-Subkultur gibt, die sich fash-wave nennt, und das machte auf eine erschreckende Weise so völlig Sinn, dass es uns kurz den Atem verschlug.
13.2.2014, vom.10.Nach gut zwei Stunden Tanz und Trommeln zeigen sich bei einem Mann erste Ansätze von Besessenheit, er stöhnt unerwartet und laut, taumelt, wird gehalten, einer zweiten widerfährt das gleiche, dann ziehen sich alle zurück.26.4.2013; in 13th Street vom.11.11.6.2006; in Premiere Serie vom.11.Nicht, frauen suchen mann aachen dass alles geht, sondern, dass so unendlich wenig geht, ist das Problem.25.5.2017; in arte vom.4.Zum Glück war auch noch Jahrestag der Russischen Revolution, und ich konnte bei Bini Adamczak in Beziehungsweise Revolution lesen, dass Freiheit, Gleichheit und Solidarität nicht umsonst die drei Säulen eines gerechten Miteinanders sind: wenn eine zu kurz ist, gibts Schieflagen.Bloß die richtigen Zutaten.



Am Ende sind vielleicht noch fünfzig Personen im 800 Menschen fassenden Riesensaal, mein Herz rast vor Erschöpfung, Weltpremiere, Carmona ist cool ohne Ende und gratuliert uns, dass wir durchgehalten haben.
Die mannigfachen Gegenwarten des südosteuropäischen Kinos, die Lektüre, die Ortsbesichtigung hier kommt wieder einmal alles zusammen, was mein Leben und Arbeiten als Filmkritiker für mich ausmacht.
Das Ende des Buchs traf mich ganz unvorbereitet: wie sich der Blick plötzlich wendet und der Tod seines Protagonisten zu einem Detail in der geplanten Abhandlung des Kolonialbeamten wird, das kann (fast) ganze Aufsätze über Subalternität und postkoloniale Geschichtsschreibung ersetzen.


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